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Cookie-Hinweis geht allen auf den Keks

Der Cookie-Hinweis geht allen auf den Keks

Sinn und Unsinn – und was sagt die Datenschutzaufsichtsbehörde?

Cookie-Hinweis anschalten – ausschalten – anschalten… Wie ist der aktuelle Stand? Eins vorweg: Als Webdesignerin muss ich mich intensiv mit der DSGVO beschäftigen, darf aber keinerlei Rechtsberatung vornehmen, kann aber wiederum bei Fehlern mit haften. Das ist leider alles etwas bigott und beschwert die Beziehung zum Kunden, der sich nicht an einen Rechtsbeistand wenden möchte.

Somit ist dieser Text als Betrachtung zu verstehen, zusammen gesammelt aus verschiedenen Quellen und als Erklärung einer zwangsläufig interessierten Rechts-Laiin – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie diesen Text weiterlesen, bestätigen Sie bitte, dass Sie dies akzeptieren… Das war ein Scherz.

Cookie-Hinweis – „Gut und Böse“ stark vereinfacht

Cookie-Hinweis zu guten und bösen Cookies? Was macht Sinn?Cookies sind kleine Dateien, die gespeichert werden und den Besuch der Website bei einer Wiederholung komfortabel machen sollen. Dafür müssen sie den Besucher identifizieren können. Findet die Erkennung nur auf dieser Website statt, sind wir bei den „Guten“ (Keksen), die bisher nicht in Verdacht stehen, dass sie Persönlichkeitsrechte verletzen könnten.

Dann gibt es aber noch die sogenannten „Third-Party-Cookies“. Diese werden von Drittanbietern gesetzt, denen der Website-Betreiber das Agieren auf seiner Website aus verschiedenen Motiven ermöglicht. Jetzt klebt dem Surfer ein Krümel am Kragen, der ihn quer durchs Netz begleiten und analysieren könnte. Das ist das sogenannte Tracking von Websitebesuchern. Diese Kekse sind also die „Bösen“ im Sinne der Datenschutzaufsichtsbehörden, obwohl es hier eine riesige Grauzone gibt, was tatsächlich, in welchem Ausmaß und mit welcher Intention getrackt wird. Zweifelsfrei aber geht es beim Tracking immer um wirtschaftliche Interessen von mindestens zwei Parteien. Wichtig war, erst einmal zu definieren, was „Tracking“ ist. Dafür hat die Behörde im April 2019 in ihrer aktualisierten Orientierungshilfe für Aufsichtsbehörden nochmal konkretisiert, dass Werkzeuge zur Reichweitenanalyse nur ohne Einwilligung der Nutzer verwendet werden dürfen, wenn diese nicht mittels Drittanbieter (wie Google Analytics) vorgenommen werden.

Freiwilligkeit und Aufklärung beim Surfen

Freiwilligkeit und Aufklärung sind die wichtigsten Faktoren im Datenschutz. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Besucher beim Betreten seiner Website auf einfache Cookies hinweisen und zur Datenschutzerklärung verlinken. Ob eine Zustimmung per Button dabei wirklich notwendig ist, weil faktisch doch eigentlich witzlos ohne Wahlmöglichkeit, wird erst mit der ePrivacy Verordnung rechts-sicher geklärt werden. Mit Freiwilligkeit vereinbar ist jedoch nicht, wenn ich beim Betreten einer Website erzwungen „akzeptieren“ klicken muss (und nicht ablehnen kann), bevor ich die Inhalte sehen kann. Sorry, da würde ich aus gesundem Menschenverstand schon jedem raten, einfach wieder zu gehen.
Werden Cookies von Drittanbietern wie Werbetrackern verwendet, ist das „Akzeptieren“ oder „OK“ deshalb nicht ausreichend, weil die Einwilligung (Consent) eine Wahlmöglichkeit sein muss. Ich persönlich möchte dann auch die Möglichkeit „Ablehnen“ haben und genau erfahren, in welcher Art mein Surfverhalten analysiert wird. Diese Forderung nach einer Wahlmöglichkeit hat die Datenschutzaufsichtsbehörde in ihrer Orientierungshilfe nun klar benannt.

Abschließend nochmal betont: Es geht in diesem Artikel um den sogenannten Cookie-Hinweis, der beim Betreten der Website erscheint. Die Datenschutzerklärung unterliegt anderen Regeln.

 

 

DSGVO – Die neue Datenschutzerklärung

DSGVO - Die neue Datenschutzerklärung im Web

DSGVO – Die neue Datenschutzerklärung

Seit Monaten beschäftigen sich alle Unternehmen und Selbständigen mit der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung DSGVO, die seit 25.05.2018 in Kraft ist. Denn jeder, der Kundendaten aufbewahrt, und sei es im Zettelkasten, ist davon betroffen. Alle Websites, die mit Datenbank und einem Content-Management-System wie WordPress betrieben werden, benötigen eine detaillierte Datenschutzerklärung. Diese kann von einem Rechtsanwalt bzw. über Online-Rechtsportale (ebenfalls meist kostenpflichtig) erstellt werden. Zwingender Weise ist dabei der Webdesigner eingebunden, denn welche relevanten PlugIns und (Analyse-)Tools tatsächlich auf einer Website eingebunden wurden, ist für den Anwalt begrenzt ersichtlich. Daraus resultieren Fehler, die auf den Website-Betreiber zurück fallen, denn er muss den Anwalt über die verwendeten Hilfsmittel informieren! Nicht jedes problematische Element, wie z.B. ein Kontaktformular, findet man sichtbar vor, wenn man die Website besucht. Und nicht alle sichtbaren PlugIns, wie z.B. eingebundene Social Media Buttons, sind tatsächlich problematisch. Weiterlesen

Der Wert einer Website

Der Wert einer Website

Wie viel Geld geben Sie im Jahr für Marketing aus? In welche Kanäle fließt dieses Geld? Mit welchem Erfolg? Wie lang hält der Effekt dieser Werbung an? Stellen Sie dieser Ausgabe die Kosten einer solide aufgebauten und gepflegten Website mit Suchmaschinenoptimierung gegenüber, die über viele Jahre für Sie im Einsatz ist und Ihnen fortlaufend eine steigende Zahl Kunden akquiriert. Eine Website, die nie wieder neu aufgebaut werden muss, weil das System regelmäßig aktualisiert wird und das Design jederzeit der neuesten Mode angepasst werden kann. Weiterlesen

Google – Lokale Suche

Google: lokale Suche für regionale Akteure

Für SEO-Global-Player ist die lokale Suche uninteressant, aber für regional agierende Unternehmen wie den Einzelhandel, Restaurants und Dienstleister vom Friseur bis zum IT-Service ist die lokale Suche ein existenzielles Thema. Gerade außerhalb der Metropolen, also in kleineren Städten und auf dem Land gibt es nichts wichtigeres als lokal gefunden zu werden. Weiterlesen

SSL und Datenschutz

SSL-Zertifikat für HTTPS

Eine SSL-Verbindung mit HTTPS für alle Websites ist heute unumgänglich. Die Browser informieren inzwischen jeden Internet-Nutzer im Fenster vor der Domain durch ein „I“ oder „Nicht sicher“, dass der Besuch der Website von Risiken belastet ist, wenn sie kein SSL-Zertifikat besitzt. Eine https:// Website erhält hingegen – je nach Browser – ein grünes Schloss und/oder den Vermerk „sicher“. Das SSL-Zertifikat ist außerdem ein Baustein der Suchmaschinenoptimierung. Wenn Sie ein Kontaktformular verwenden möchten, ist die SSL-Verbindung seit Jahren eine Grundvoraussetzung des Datenschutzes. Verschiedene Hoster bieten ein SSL-Zertifikat pro Vertrag kostenfrei an, bei anderen sind die Zertifikate kostenpflichtig oder erfordern ein Upgrade. Weiterlesen

Eine gute Geschichte belebt das Geschäft

Corporate Storytelling | Land & Hafen

Mit Corporate Storytelling Vertrauen gewinnen

Täglich sind wir einer Flut von Informationen ausgesetzt, die uns über die verschiedensten Medien erreichen. Nur einem Bruchteil davon widmen wir wirklich unsere Aufmerksamkeit und einen noch kleineren Teil behalten wir im Gedächtnis. Scheinbar mühelos filtern wir diese Informationen nach Relevanz. Und was dabei am meisten punktet, sind gute Geschichten.

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Copyrights und Bild-Optimierung

Fotos optimieren und
Bild-Details richtig ausfüllen

Fotos optimieren | Foto: Sonja Reiche/Land und Hafen

Fotos, die auf einer Website verwendet werden, sollten genauso wie der Text für die Suchmaschinen optimiert sein. Zudem sollte der Quellhinweis des Fotos – das Copyright – so am Bild platziert werden, dass es keine Probleme wegen Urheberrechtsverletzungen geben kann. Weiterlesen