Der Wert einer Website

Der Wert einer Website

Wie viel Geld geben Sie im Jahr für Marketing aus? In welche Kanäle fließt dieses Geld? Mit welchem Erfolg? Wie lang hält der Effekt dieser Werbung an? Stellen Sie dieser Ausgabe die Kosten einer solide aufgebauten und gepflegten Website mit Suchmaschinenoptimierung gegenüber, die über viele Jahre für Sie im Einsatz ist und Ihnen fortlaufend eine steigende Zahl Kunden akquiriert. Eine Website, die nie wieder neu aufgebaut werden muss, weil das System regelmäßig aktualisiert wird und das Design jederzeit der neuesten Mode angepasst werden kann.

Diese Website ist für ihr Unternehmen unbezahlbar!

Wer seine Website vernachlässigt, verpasst die Zeit und die Möglichkeiten. Eine gute Auftragslage führt zu oft zu vor sich hin dümpelnden Internetseiten. Erst wenn sich der Wind dreht, regt sich etwas im Unternehmen. Das aber ist ein unangenehm später Zeitpunkt für das Netz. Jede Website muss kontinuierlich auf- und ausgebaut werden – nicht nur technisch, sondern vor allem durch ihre Präsenz und Inhalte, durch Modernität, die stetig neuen Informationen, die sie verbreitet. Es ist ein Irrglaube aus den Anfängen des Internetzeitalters, dass man eine Homepage einfach liegen lassen kann.

Ich habe Auftraggeber, die ihre Website eigentlich gar nicht haben wollten, denn sie hatten eher zu viele als zuwenig Kunden. Sie haben den Auftrag erteilt, weil es seriöser ist, wenn man im Netz gefunden wird. Heute ist eine Aussage typisch: „Ich hätte es ja nie gedacht, aber jetzt kommen 80% meiner Kunden über das Internet.“

Tacheles Reden – Bekenntnisse einer Webdesignerin

Seit elf Jahren gestalte und baue ich individuelle Internetseiten. Meine Kunden fächern sich vom Einzelunternehmer / Selbständigen über den Einzelhandel bis zum Mittelständischen Unternehmen. Besonders wichtig ist allen meine persönliche Ansprechbarkeit, auch über das Projekt hinaus, mein Update-Service, dass ich mich kümmere und dass ich auch in Bereichen helfe, die eigentlich gar nicht meine Aufgabe sind – wie z.B. das Einrichten von E-Mails, Hinweise auf Datenschutz-Änderungen oder das Coachen von Existenzgründern.

Ich liebe meine Arbeit, ich brauche die direkte Beziehung zu Auftraggebern, weil durch Zuhören, Sehen und Erspüren der Wünsche eine hohe Kundenzufriedenheit entsteht. Und die wiederum motiviert mich.

Für Webdesigner ist ein Stundenlohn von 50 € bis 70 € normal. Der ergibt sich aus dem Spezialwissen, das wir erworben haben und das täglich erweitert und aktualisiert werden muss. Stillstand ist im Digitalen das Aus. Bei mir ist zudem ein großer Arbeitsanteil Programmierung dabei, was nicht selbstverständlich ist. Dennoch ist so ein Stundenlohn in meinem Kundensegment nicht real.

Dumpingpreise sind Realität

Nehmen wir eine normale Website ohne Besonderheiten, aber individuell nach Kundenwünschen vorbereitet und bestückt. Wenn alles glatt läuft, muss man mit 10 Arbeitstagen à 8 Stunden rechnen. Wer schon einmal eine Website hat bauen lassen und bereit ist, darüber nachzudenken, wie viel Zeit der Webdesigner damit vermutlich verbracht hat, wird zustimmen, dass es sich schon in diesem Rahmen bewegt haben dürfte – wenn nicht darüber.

Realistisch sind also 80 Arbeitsstunden x 58 € (mein aktueller Stundenlohn) = 4640 €. Das wäre der monetäre Wert dieser Website. Viele meiner Kolleginnen haben in den letzten zehn Jahren aufgegeben, sich anders spezialisiert, sind zurück in Agenturen oder haben ganz andere Jobs angenommen. Manche wegen des Honorar-Dumpings, von dem man nicht leben kann, manche, weil sie ihr Können nicht verschleudern wollten. Ich liebe diesen Job. Also habe ich mich entschieden, meine erforderlichen Pauschalpreise (fehlende Preisabsprachen führen zu Misstrauen und Unzufriedenheit) so anzupassen, dass die Kunden gerade noch zustimmen und meine Schmerzgrenze nicht überschritten wird. Wichtig ist, dass es eine dauerhafte Zusammenarbeit gibt, denn nur mit den erforderlichen Updates und der Pflege der Website wird erreicht, dass sie eine lange bis unbegrenzte Lebensdauer hat.

Wer auf ein Dumping-Angebot eingeht oder auf Monatsbeiträge, stellt schnell fest, dass er mit seiner (unvollständigen) Website allein gelassen wird und/oder, dass vermeintlich kleine Raten plötzlich über die Vertragslaufzeit enorme Summen ergeben.

Die Website ist der Dreh- und Angelpunkt des Marketings

Was soll sich ändern? Die grundsätzliche Einstellung zur Website! Die Website ist im Digitalen Zeitalter der Dreh- und Angelpunkt des Marketings, die Zukunft des Unternehmens. Sie verdient weit mehr Aufmerksamkeit, Arbeit und Budget. Das sollte allen klar werden. Social Media Aktionen z.B. verpuffen komplett, wenn im Hintergrund nicht eine gut gemachte Website steht, die Social Media benutzt, um den Betrieb auf ihre Seiten zu ziehen. Auf der Firmen-Homepage muss das Leben toben! Die Suchmaschinenoptimierung ist ebenfalls ein permanent fortlaufender Prozess, nicht etwas, das man einmal einrichtet und alles ist chic. Die Anforderungen an eine Website und an die Optimierung ändern sich ständig. Daher ist mein Leitspruch: Change is a process – not an event!